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Dario Läuppi Die EAV in der Schweiz

Die EAV gehört zur Komplementärmedizin,
Mit der EAV
  • werden Vorstufen frühzeitig erfasst und somit Krankheiten verhindert,
  • werden Reaktionsstarren / Therapieblockaden erfasst und somit chronische Krankheiten behoben,
  • wird die Verträglichkeit von Medikamenten und Materialien erfasst und somit Risiken von Medikationsfehler / Multimedikation / Arzneimittelinteraktionen / unerwünschte Nebenwirkungen vermieden,
  • wird das menschliche Mikrobiom miteinbezogen und somit Antibiotikaresistenz vermieden,
  • werden möglichst nichtinvasive Behandlungsverfahren eingesetzt
was somit einen praktischer Ansatz zur Verfügung stellt um die verschiedensten Aspekte des menschlichen Organismus physiologisch / pathophysiologisch zu erfassen. Dazu sind seit den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts weltweit viele Studien veröffentlicht worden.

Am 4. Dezember 1994 wurde in einer Volksabstimmung das Bundesgesetz über die Krankenversicherung (KVG) angenommen, in einer anderen Volksabstimmung vom 17. Mai 2009 dann in die Verfassung der Zusatzart. 118a zur Komplementärmedizin aufgenommen. Mit der bisherigen juristischen und politischen Auslegung der medizinischen Grundversorgung fällt es schwer einen anderen praktischen Ansatz zu finden, was durch einen überproportionalen Prämienanstieg zu Buche schlägt (siehe Bild). Der Wille der Bevölkerung im Sinne des Komplementärmedizin-Zusatzes in der Verfassung könnte durch die Integration der EAV-Methode (ein umfassender Ansatz) in die Grundversorgung mit entsprechender Kostenreduktion (chronische Krankheiten verhindern und beheben) umgesetzt werden. In diesem Sinne wäre eine Umorientierung des schweizerischen Gesundheitswesens durchaus angebracht, vielleicht zuerst einmal um Gegner der Wirksamkeit der EAV umzustimmen, als Pilotprojekt.

© Bild: Yannick Wiget, So stark sind die Prämien in den letzten Jahren gestiegen, tagesanzeiger.ch


© Dario Läuppi (Version 10/2019) ®

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