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Das ideale Gesundheitswesen

10 Thesen: 

      

1. Gesundheit ist eine Form von Reichtum. Dieser wird von den Berufstätigen des Gesundheitswesens gewahrt: sie werden dafür entlohnt, die Gesundheit der Menschen zu bewahren, wiederherzustellen und sie vor gesundheitsschädlichen Einflüssen zu schützen.

2. Die Heilkunst ist die grösste aller Künste. Sie wird von Lebenden an Lebenden ausgeübt. Die beste Theorie ist ohne Praxis, die besten Instrumente/Methoden/Werkzeuge sind ohne Geschick, das beste Wissen ohne Zusammenhänge wertlos. Es gibt Tausende von Möglichkeiten zu heilen. Alle können erlernt, angewendet und nachvollziehbar weiterentwickelt werden. 

3. Die Zeit heilt alle Wunden - kurze Konsultationen sind unannehmbar.  

4. Jeder erwachsene Mensch ist für seine eigene Gesundheit verantwortlich und lässt sich bei komplexeren Zusammenhängen beraten. Der Laie soll lernen, abhängigmachende, schädliche und (selbst-) zerstörerische  Einflüsse zu erkennen und sich dagegen zu schützen (Folgen einer ungesunden Ernährung und Lebensführung, Drogen aller Art, Propaganda, Massenwahn etc.). Er wählt ein Betreuerteam aus, mit dem er Strategien zur Bewahrung und Wiederherstellung seiner Gesundheit erarbeitet. Mit dem Argument, dass eine gute Gesundheit die Lebensqualität entscheidend erhöht, kann der Einzelne dazu motiviert werden, Eigenverantwortung zu übernehmen. 

5. Das Wohlbefinden der Patienten/begleitenden Menschen ist des im Gesundheitswesen Berufstätigen Aufgabenstellung: Umso gesünder die begleitenden Menschen sind und je besser es den Ex-Patienten geht, desto höher ist der Lohn. 

6. Krankheiten sind Energieprozesse: Die Berufstätigen des Gesundheitswesens geben die richtigen Impulse um die Regenerationskräfte der Patienten zu aktivieren. Sie kennen die Stärken und Grenzen ihrer angewandten Methoden und wenden sie verhälnismässig an.

7. Krankheiten haben mehrfache Ursachen, sind plurikausal (körperlich, seelisch, geistig) und das Verständnis ist ein Teil der Genesung: Der Patient soll dazu beitragen, seine individuellen Faktoren zu ergründen. Die Berufstätigen des Gesundheitswesens erstellen eine offene Systematik aller Krankheitsursachen, damit langfristig die Auffindung der Ursachen erleichtert wird.    

8. Das momentane Gesundheitswesen ist von diesem Ideal weit entfernt - das Elend ist gross.

9. Die Menschheit hat die Möglichkeit, aus den Leiden zu lernen und sich weiterzuentwickeln.

10. Wie können wir das Elend verringern ? 

Ø Indem jeder Mensch mehr Eigenverantwortung übernimmt, verbessert er seine Lebensqualität, Lernfähigkeit und Flexibilität.

Ø Unternehmungen, welche nach ethischen Gesichtspunkten wirtschaften, kümmern sich um das langfristige Wohlergehen der Mitarbeiter und verbessern dadurch ihre Wettbewerbsfähigkeit.

Ø Die Verantwortlichen der Gesellschaft begreifen, dass gesunde Menschen einen höheren Mehrwert erarbeiten und verwirklichen deshalb die entsprechenden sozialen Rahmenbedingungen.

Wir beraten Sie gerne bei der Erarbeitung und Überprüfung von Gesundheitsstrategien zur Lösung individueller, unternehmerischer oder gesellschaftlicher Probleme.    

 © Dario Läuppi (Version 07/2005)